Eine Methode ist zunächst einmal gar nichts

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Die modernen Marketingmethoden machen es vor: es werden Lösungen verkauft. Dabei gehen die Verkäufer so geschickt vor, dass man gar nicht auf die Idee kommt sich zu fragen, ob man überhaupt das Problem zur angebotenen Lösung hat. Auch Methoden zum Trompetelernen werden so “verkauft” oder weiterempfohlen:

Übung XY ist super.

Echt? Ist sie das auch für dich? Hast du das Problem zur Methode oder ist die Ursache bei dir so beschaffen, dass genau diese Methode die erfolgversprechendste ist? Ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass keine Methode für alle die richtige sein kann. Letztlich wird es immer eine Mischung sein:

  • der Lehrer, der im richtigen Moment das Richtige sagt.
  • die Methode, die dich systematisch weiterbringt
  • das eigene Üben und die Energie, die du hineinsteckst.
  • und mehr.

Methoden und Übungen sind kein Selbstzweck

Sie sind Mittel zum Zweck. Nimm dir die Zeit genau zu ergründen, was Ursache deines Problems ist und welche Methode die vielversprechendste genau dafür ist. Die Arbanschule durchzuspielen, die Burba®-Methode zu absolvieren oder Flow-Studien zu üben usw. ist kein Garant für Erfolg.

Jede Methode kann dich weiterbringen, aber nicht, wenn du versuchst mit der Motorsäge einen platten Fahrradreifen zu reparieren. Und selbst wenn du das richtige Werkzeug gewählt hast, geht es noch immer um die gekonnte Anwendung.

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