Wie ganzheitliches Denken Trompete spielen leichter macht

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Es ist selbstverständlich wichtig, sich mit bestimmten Details zu beschäftigen:

  • Wie ist der Ansatz?
  • Sind die Finger mit dem Anstoß synchron?
  • Wie dosiert man den Luftdruck?
  • u.v.m.

Wenn z.B. etwas nicht funktioniert, ist es gut zu wissen woran es genau liegt und daran dann gezielt zu arbeiten. Das ist die eine Möglichkeit.

Die andere Möglichkeit ist, vom ganzen Menschen auszugehen.

  • Wer bin ich heute?
  • Wie geht es mir?
  • Was beschäftigt mich gerade?
  • Wie war der Tag?

Denn das alles hat selbstverständlich auch einen großen Einfluß auf das Spiel. Wir Menschen sind nun mal keine Maschinen, sondern Lebewesen und man kann die “Funktion” Trompete spielen somit auch nicht vom Rest trennen. Körper und Geist gehören zusammen.

Wir sind ganz.

Eine offensichtliche und doch meist unbeachtete Tatsache. So wird beispielsweise schon der Gedanke “Ich darf nicht kiecksen” unweigerlich Spannungen im Körper auslösen. Der Ton wird, als Folge davon, weniger frei klingen. Da kann man Technik üben bis man schwarz wird: diese ganzheitlichen Zusammenhänge kann man nicht ‘wegüben’. Grund genug von dieser Seite das Spiel zu betrachten:

  • Warum glaube ich, dass es mir bei hohen Passagen hilft die Schultern hochzuziehen?
  • Bei emotionalen Passagen die Stirn zu runzeln?
  • Warum glaube ich besonders tief und voll einatmen zu müssen?

Was ist also meine (unbewusste) Idee dessen, was da abläuft bzw. ablaufen sollte? Denn diese Idee ist letztlich der Handlungsplan. Und was, wenn dieser unkonstruktiv ist?

So kann man übermäßige Anspannungen auf das dahinterliegende Konzept hinterfragen. Sobald dieses Konzept mit den tatsächlichen Gegebenheiten (Physiologie, Physik usw.) übereinstimmt, werden die Spannungen verschwinden und das Spielen wird immer leichter – weil du dir selbst immer weniger im Wege stehst.

Eine unverzichtbare pragmatische Hilfe sind F.M. Alexanders Entdeckungen hierzu, auf die ich in meinem neuen Buch ausführlich eingehe:

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