Song&Wind Grundlagen

Alle Musikinstrumente auf unserem Planeten funktionieren genau gleich. Und der Tubist Arnold Jacobs, hat es wunderbar zusammengefasst mit dem Satz:

„Der Klang im Kopf schult den Körper.“

Das heißt dein inneres Singen, dein inneres Hören ist die die du aufgibst und deinen Körper liefert gemäß. Ist diese Bestellung ganz präzise, ganz klar, dann wird eine bessere Lieferung ankommen, als wenn diese Idee eben nur vage ist, denn dann weiß dein Körper auch nicht so richtig, was er denn nun liefern soll.

Für uns Trompeter kann man diese ganz grundlegende Idee wunderbar umsetzen mit dem Song and Wind Konzept. Song wäre genau diese innere Vorstellung, die man trainiert und entwickelt und Wind wäre eben freies Luftblasen, die Trompete ist ja schließlich ein Blasinstrument.

Ich zeige dir kurz, wie du diese Idee für dein Üben umsetzen kannst, am Beispiel einer Flow Studie von Vincent Chichovicz, die du bestimmt schon zig Mal gehört hast:

Dann machst du eine Variation davon, um das innere Singen zu überprüfen beziehungsweise zu verfeinern, indem du es nämlich mal tatsächlich singst – und dann wieder spielst. Das heißt, du hast den Fokus erstmal auf das innere Singen, Song.

Dann kommt Wind, das heißt

  • du singst innerlich,
  • bläst zu diesem inneren Singen dazu ganz frei und gleichmäßig Luft
  • und drückst die Ventile dazu.

Und dann versuchst du dieses freie Luftblasen eben genauso auf der Trompete zu verwirklichen.

Variante drei ist dann, dass du inneres Singen und Luftblasen kombinierst, indem du auf dem Mundstück spielst. Du kannst auch einen Berp verwenden. Und da merkst du eben, ob die Luft frei fließt. Bei mir [im Audio zu hören] am Anfang war eben ein ganz leichtes Zögern gewesen. Dass sofort die Luft frei fließt, kannst du trainieren, dass die Luft grundsätzlich immer gleichmäßig und offen fließt.

Also wenn es anfängt zu kratzen oder zu rauschen oder irgendwas – war’s halt net frei. Wenn du die Töne nicht triffst, war deine innere Vorstellung nicht gut genug. Und dann spielst du wieder auf der Trompete und weil du eben auf dem Mundstück viel präziser, viel feiner arbeiten musst, sowohl mit der inneren Vorstellung als auch mit der Luft, als beim Trompete spielen, funktioniert nach dem Mundstückspielen das Trompetespielen viel besser.

Mit diesen drei Variationen kannst du jegliche Etüden üben, kannst du jegliche Musikstücke verbessern.

Exklusives Video

Trage hier deine email-Adresse ein, um das exklusive Video anzusehen:

.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.